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The Suns of Shine beim local heroes-Bundesfinale 2017

(The Suns Of Shine // Fotograf: Malte Schmidt / Aktion Musik • local heroes e.V.)

„Statt einem Schlagzeug, bringen die sechs Berliner eine Beatbox, gleich drei Gitarren und drei Synthesizer, ebenso wie ein Saxophon mit. In ihrer Bandbeschreibung heißt es: ‚With 3 guitars, 3 synthesizers, beat-boxing, and a saxophone holding down the groove for the powerhouse of soul, Michael Landau, it is a combination that will move your heart to dance and milk the cow!‘ Das klingt nach einer Menge Spaß und Lust zum Tanzen“, hieß es im Nachklang des Berliner Landesfinales.

Und genau das erwartete das Publikum auch beim „local heroes“-Bundesfinale in Salzwedel bei der Band mit der Startnummer acht: „The Suns of Shine“, deren Bandmitglied Florian Brünig aus Seerau/Drawehn, nahe der Hansestadt Salzwedel, stammt. Bei dem beliebten Newcomer-Contest präsentierten sich die sechs Musiker als echte Paradiesvögel. Mit Choreografie und Sonnenblumen im Haar waveten sie sich in die Herzen des Publikums. Gute Laune war nicht nur bei der Kostümwahl der Berliner vorprogrammiert: Ihr Sound machte sofort Lust zu tanzen.

„Wir sind bei local heroes dabei, weil wir mit unserer Nachricht von Liebe und Güte so viele Menschen wie möglich erreichen wollen, um sie wissen zu lassen, dass sie nicht alleine sind, und dass es Licht gibt, welches die dunkelsten aller Orte erhellen kann“, sagen „The Suns of Shine“. (Fotograf: Sascha Schröder / Aktion Musik • local heroes e.V.)

Die Band, bestehend aus Michael, Samir, Peter, Kai, Moritz und Florian, machen seit Sommer 2015 gemeinsam Musik. Unbestätigten Gerüchten zufolge, soll es damals in einem Keller in Berlin-Wedding zu folgender Aufforderung gekommen sein. „Also Freunde. Ich will eine bewusstseinserweiternde Band unbegrenzter Möglichkeiten schaffen. Wir werden pure Energie nutzen, um unser wahres Potential zu erkennen. Das ist die Zukunft! Wir werden Vorurteile zerschlagen und neue Gefühle kreieren! Seid Ihr dabei?”

(The Suns Of Shine // Fotograf: Sascha Schröder / Aktion Musik • local heroes e.V.)

Seither folgt ihre Musik „einem Wunsch nach einer idealen Welt voller Liebe und Güte“. „Die poetischen, leidenschaftlichen Texte werden von einer erfahrungsschwangeren Stimme belebt, von bewegender, stimmungsvoller Musik begleitet und mit einer Performance abgerundet, welche so fröhlich ist, dass das Lächeln das Gesicht nicht mehr verlässt“, beschreiben sie selbst das, was am 11. November im Kulturhaus Salzwedel zu erleben war. So bunt wie diese Beschreibung ist übrigens auch ihr musikalischer Background. Er reicht von „Jazz über Funk, Hip-Hop, Indie Rock, Electronica bis zu Rheinländischer Volksmusik, Meditationstechniken und Quantenphysik“, zählen sie augenzwinkernd auf.

Während des Interviews mit Pop10 & Yagaloo wurde für die Fans Pizza gebacken. (Fotograf: Deinel Brighella / Aktion Musik • local heroes e.V.)

Humor ist bei „The Suns of Shine“ Programm. „Das Besondere unserer Gruppe ist, dass wir so gute Freunde sind und eine so lustige Zeit zusammen verbringen.“ Eine Atmosphäre, die sich vollständig auf das Publikum überträgt. Als Bewertungskriterium für Jury und Zuschauer in Salzwedel, gibt es für sie nur eine entscheidende Sache: „Es sollte gut klingen und Emotionen auslösen.“

Unplugged auf der Pop10 & Yagaloo-Bühne im Foyer. (Fotograf: Malte Schmidt / Aktion Musik • local heroes e.V.)

Nach dem Gig ist für diese Band vor dem Gig. „Unsere nächsten Konzerte sind am 18. November und 8. Dezember auf Solipartys in Berlin, und am 15. Dezember organisieren wir einen großartigen Abend zusammen mit vier weiteren befreundeten Bands in der Wabe, Berlin. Wir haben genug Material um ein neues Album herauszubringen, und wir arrangieren die neuen Songs gerade als Teil eines Musicals“, erzählen sie. Ein Rezept, damit so viel musikalisches Engagement auch in Zukunft funktioniert, haben sie bereits: „Für eine erfolgreiche Band braucht man eine enge Beziehung, am besten Freundschaften zwischen den Mitgliedern, eine gute Zeit zusammen und alle müssen einfach mit ganzem Herzen dabei sein.“

Text: Nicole Oppelt/Lina Burghausen

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